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Insolvency proceedings succesfully completed

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Creditors vote for re-structuring

Osnabrück, 24th of September 2012

Last Friday, the re-structuring of the Hagedorn-Group has overcome another hurdle. The creditor’s meeting of the chemical company has given its unanimous vote to the insolvency plan, which had been worked out by the management and administrator for the Hagedorn AG and Hagedorn NC. This plan foresees the preservation of the companies instead of liquidation. For Hagedorn NC the joining of a new investor is possible. „With this, Hagedorn has got a solid foundation for its future,“ states administrator, Stephan Michels. “The re-structuring process is continuing and the insolvency proceedings are expected to be concluded within the next few months. It will then be possible to determine a quota, which will be the base for the settlement of overdue receivables for the creditors.”

Business activities of both companies are continuing unchanged. “We have got a good order situation and are still producing without restrictions,” states Dirk Brauch, the companie’s Board of managers. “Therefore no further redundancies are planned.”

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Administration procedures at Hagedorn opened:

[Translate to englisch:]  30. August 2012

Das Insolvenzverfahren der Hagedorn AG sowie der Tochter-gesellschaften Hagedorn-NC GmbH, Hagedorn-Plastic GmbH und der Hagedorn-Wohnungs-gesellschaft mbH ist heute eröffnet worden. Zum Insolvenzverwalter dieser vier Gesellschaften hat das Amtsgericht Osnabrück den Bad Iburger Rechtsanwalt Stephan Michels bestellt, der dort bereits als vorläufiger Insolvenzverwalter tätig war.

„Der Geschäftsbetrieb ist stabil und läuft auch im eröffneten Verfahren weiter", sagt Michels. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten können ab sofort nicht mehr über das Insolvenzgeld sondern müssen ohne Einschränkung wieder aus dem laufenden Geschäft finanziert werden.

Den bisherigen Verfahrensverlauf bewertet Insolvenzverwalter Michels überaus positiv. „Alle wesentlichen Beteiligten sind weiterhin an einer langfristigen Zusammenarbeit mit Hagedorn interessiert", sagt Michels. Bereits im vorläufigen Verfahren hatte er sich mit Kunden, Banken und Warenlieferanten auf eine Fortführung des Geschäftsbetriebs verständigt. „ie Gespräche verlaufen sehr konstruktiv und im Sinne einer gemeinsamen Zukunftslösung".

Der Insolvenzverwalter prüft derzeit gemeinsam mit dem vorläufigen Gläubigerausschuss und der Geschäftsleitung um Vorstand Dirk Brauch die Sanierung der Gesellschaften über ein Insolvenzplanverfahren. „Wir wollen Hagedorn auf diesem Weg sanieren, entschulden und so wieder fit für die Zukunft machen", erklärt Michels. Einen genauen Zeitplan könne er derzeit allerdings noch nicht nennen. Als eine der ersten Sanierungsmaßnahmen musste Michels am Produktionsstandort Lingen 24 Beschäftigten kündigen. Dieser Schritt wurde notwendig, da in Lingen nun nicht mehr im Vier- sondern im Dreischichtbetrieb gearbeitet wird. Zuvor hat Michels mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft über einen Sozialplan und Interessensausgleich verhandelt.

Keine große Rolle werden die seit 2011 nicht mehr operativ tätige Hagedorn-Plastic GmbH sowie die Hagedorn Wohnungsgesellschaft mbH spielen, deren Tätigkeiten ohnehin durch die Mitarbeiter der Holding abgedeckt werden.

Das Insolvenzverfahren der Hagedorn AG sowie der Tochter-gesellschaften Hagedorn-NC GmbH, Hagedorn-Plastic GmbH und der Hagedorn-Wohnungs-gesellschaft mbH ist heute eröffnet worden. Zum Insolvenzverwalter dieser vier Gesellschaften hat das Amtsgericht Osnabrück den Bad Iburger Rechtsanwalt Stephan Michels bestellt, der dort bereits als vorläufiger Insolvenzverwalter tätig war.

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[Translate to englisch:] Hagedorn AG auf Stabilisierungskurs

[Translate to englisch:] 30. Mai 2012

  • Erste positive Gespräche mit Lieferanten, Dienstleistern und Versorgern
  • Vorläufiger Gläubigerausschuss genehmigt Antrag auf Massekredit
  • Mitarbeiter sind hochmotiviert, operativer Geschäftsbetrieb läuft stabil

Eine Woche nach dem Insolvenzantrag zeichnet sich bei dem Kunststoffunternehmen Hagedorn und den insolventen Tochtergesellschaften eine Stabilisierung des Geschäftsbetriebes ab. Erste Gespräche mit wesentlichen Lieferanten und Dienstleistern, sowie den Versorgungsunternehmen haben gezeigt, dass diese überwiegend bereit sind, eine Sanierung des Unternehmens konstruktiv zu begleiten.

Zudem hat der vorläufige Gläubigerausschuss in seiner konstituierenden Sitzung der vergangenen Woche die Beantragung eines Massekredits genehmigt. Bei der Hausbank wird nun ein Massekredit für die Betriebsfortführung der Hagedorn AG und der Hagedorn NC beantragt. Die hierfür notwendigen Planrechnungen sind bereits erstellt und werden derzeit von der Bank geprüft.

Der eingeschlagene Sanierungskurs wird nun ohne die ursprünglich angeordnete Eigenverwaltung umgesetzt. Hierauf einigten sich zunächst die Geschäftsleitung und der vorläufige Gläubigerausschuss. Gestern genehmigte auch das Insolvenzgericht einen entsprechenden Antrag. Der nun zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Stephan Michels sagte hierzu: „Die Hagedorn-Geschäftsleitung hat eine Menge Know-how im Kunststoffmarkt und zeichnet sich durch detaillierte Unternehmenskenntnisse aus. In der nun gefundenen Lösung können wir unsere Sanierungskenntnisse konstruktiver einbringen und das Verfahren wesentlich wirksamer begleiten."

Zu der operativen Beruhigung des Geschäftsbetriebes haben die Mitarbeiter des Unternehmens in besonderem Maße beigetragen. „Ich habe hier ein hochmotiviertes Team angetroffen, das bereit ist, sich für den Erhalt von Hagedorn zu engagieren", sagte Michels. „Mit dieser Mannschaft bin ich zuversichtlich, eine gute Lösung für Hagedorn zu finden."

Hintergrund:

Am 22. Mai 2012 haben die HAGEDORN AG sowie die Tochtergesellschaften Hagedorn-NC GmbH, Hagedorn-Plastic GmbH, Hagedorn-Wohnungsgesellschaft mbH sowie der Unterstützungsverein Hagedorn Aktiengesellschaft e.V. einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Davon sind insgesamt rund 134 der rund 250 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe betroffen. Für die HAGEDORN Plastirol Deutschland GmbH sowie sämtliche Auslandsgesellschaften wurde hingegen kein Insolvenzantrag gestellt. Für alle insolventen Gesellschaften wurde der Bad Iburger Insolvenzanwalt Stephan Michels vom Gericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Hintergrund des Insolvenzantrags sind gescheiterte Verhandlungen über eine Verlängerung bestehender Kreditlinien.

MICHELS Insolvenzverwaltungen Restrukturierungen ist auf die Bearbeitung von Insolvenzverfahren spezialisiert. An den Bürostandorten Bad Iburg, Dortmund, Münster und Paderborn werden zudem bundesweit Restrukturierungsmandate und Erwerbsprozesse übernommen.

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[Translate to englisch:] Hagedorn AG stellt Insolvenzantrag

[Translate to englisch:] 23. Mai 2012

  • Verhandlungen über Fortführung von Kreditlinien gescheitert
  • Operativer Geschäftsbetrieb läuft stabil
  • Rechtsanwalt Stephan Michels vom Gericht zum vorläufigen Sachwalter bestellt

Gestern haben die HAGEDORN AG sowie die Tochtergesellschaften Hagedorn-NC GmbH, Hagedorn-Plastic GmbH, Hagedorn-Wohnungsgesellschaft mbH sowie der Unterstützungsverein Hagedorn Aktiengesellschaft e.V. einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Davon sind insgesamt rund 134 der rund 250 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe betroffen. Für die HAGEDORN Plastirol Deutschland GmbH sowie sämtliche Auslandsgesellschaften wurde hingegen kein Insolvenzantrag gestellt.

Für alle insolventen Gesellschaften wurde der Bad Iburger Insolvenzanwalt Stephan Michels vom Gericht zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Gemeinsam mit dem Vorstand hat er heute eine Belegschaftsversammlung durchgeführt und verschafft sich derzeit einen Überblick über die Vermögensverhältnisse und Sanierungsperspektiven.

Hintergrund des Insolvenzantrags sind gescheiterte Verhandlungen über eine Verlängerung bestehender Kreditlinien. Alternative Anschlussfinanzierungen konnten nicht mehr rechtzeitig realisiert werden. Der operative Geschäftsbetrieb hingegen ist stabil und bietet somit eine gute Grundlage für nun anstehende Fortführungsprüfungen. „Wir haben eine gute Mitarbeiterstruktur und verstehen unser Geschäft. Darum bin ich überzeugt, dass die Hagedorn-Gruppe als Ganzes eine Zukunft hat", erklärte der Unternehmensvorstand Dirk Brauch.

Der Geschäftsbetrieb sämtlicher Unternehmen der Hagedorn-Gruppe läuft unverändert weiter. Alle Gläubiger der insolventen Gesellschaften werden demnächst vom Vorstand und dem vorläufigen Sachwalter informiert. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit allen Beteiligten eine gute Lösung finden, um dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern schon bald wieder eine Perspektive geben zu können", sagte Michels in einer ersten Stellungnahme.

Alle Mitarbeiter der insolventen Hagedorn-Gesellschaften haben nun für bis zu drei Monate Anspruch auf Insolvenzgeld, das anstelle der Löhne und Gehälter von der Agentur für Arbeit gezahlt wird. Rechtsanwalt Stephan Michels und sein Team bemühen sich derzeit um eine Vorfinanzierung dieser Ansprüche durch eine Bank, damit die Beschäftigten zeitnah diese Lohnersatzleistung erhalten. In den nicht-insolventen Tochtergesellschaften werden die Löhne und Gehälter unverändert und pünktlich direkt vom Unternehmen weiter gezahlt.

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(Kopie 1)

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